Modul Selbstwert
Übungen zu Selbstakzeptanz, Selbstfürsorge und dem Umgang mit dem inneren Kritiker.
FAST für Selbstwert
Im Alltag den Selbstwert schützen
FAST (Fair, keine übermäßigen Entschuldigungen, Stick to values, Truthful) ist nicht nur ein zwischenmenschlicher Skill – er schützt aktiv deinen Selbstwert, indem du integer handelst.
Angenehme Erfahrungen sammeln
Positive Erlebnisse bewusst planen
Menschen mit niedrigem Selbstwert neigen dazu, angenehme Erfahrungen zu vermeiden oder nicht wahrzunehmen. Bewusstes Sammeln positiver Erlebnisse ist ein aktiver Gegenpol.
Sich selbst ermutigen
Inneren Kritiker herausfordern
Der innere Kritiker spricht oft laut und überzeugend. Lerne, ihm mit einer ermutigenden, mitfühlenden Stimme zu antworten.
Werte und Ziele klären
Wissen, was dir wirklich wichtig ist
Ein stabiler Selbstwert braucht ein Fundament: Klarheit über deine Werte und Ziele. Wenn du weißt, wer du sein willst, bist du weniger abhängig von der Meinung anderer.
Selbstmitgefühl üben
Freundlich mit dir selbst umgehen
Selbstmitgefühl bedeutet, sich selbst die gleiche Wärme und Fürsorge zu geben, die du einem guten Freund geben würdest. Es ist das Gegenteil von Selbstkritik.
Stärken erkennen
Eigene Fähigkeiten und Qualitäten sehen
Menschen mit niedrigem Selbstwert übersehen ihre Stärken systematisch. Diese Übung trainiert den Blick auf das, was du gut kannst.
Selbstfürsorge-Routine
Regelmäßig für dich selbst sorgen
Selbstfürsorge ist kein Luxus – es ist eine Notwendigkeit. Eine feste Routine hilft, in stressigen Zeiten nicht alles fallen zu lassen.
Vergleiche reduzieren
Aufhören, dich mit anderen zu messen
Ständiges Vergleichen mit anderen ist Gift für den Selbstwert. Du vergleichst dein Inneres mit dem Äußeren anderer – das ist nie fair.
Körperliche Selbstakzeptanz
Den eigenen Körper annehmen
Viele Selbstwertprobleme hängen mit dem Körperbild zusammen. Körperakzeptanz bedeutet nicht, alles toll zu finden – sondern aufzuhören, gegen den eigenen Körper zu kämpfen.
Erfolge feiern
Kleine und große Erfolge anerkennen
Menschen mit niedrigem Selbstwert neigen dazu, Erfolge herunterzuspielen oder dem Zufall zuzuschreiben. Lerne, dir selbst Anerkennung zu geben.
Gesunde Grenzen als Selbstwertschutz
Nein sagen stärkt den Selbstwert
Jedes Mal, wenn du eine Grenze setzt und hältst, sendest du dir selbst die Botschaft: 'Ich bin es wert, respektiert zu werden.'
Positive Affirmationen
Stärkende Glaubenssätze verankern
Affirmationen sind positive Aussagen über dich selbst, die du regelmäßig wiederholst. Sie ersetzen nach und nach die negativen Glaubenssätze.
Perfektionismus loslassen
Gut genug statt perfekt
Perfektionismus ist der Feind des Selbstwerts. Der Versuch, alles perfekt zu machen, führt zu ständiger Unzufriedenheit und Erschöpfung.
Selbstbild hinterfragen
Ist mein Bild von mir realistisch?
Unser Selbstbild ist oft verzerrt – geprägt von vergangenen Erfahrungen, Kritik und negativen Schlüsselerlebnissen. Du kannst dein Selbstbild überprüfen und aktualisieren.
Selbstbelohnung
Dich selbst für Anstrengung belohnen
Selbstbelohnung verstärkt positives Verhalten und zeigt dir: Ich bin es wert, belohnt zu werden – nicht nur für Ergebnisse, sondern auch für Anstrengung.
Brief an mein jüngeres Ich
Mitgefühl für die eigene Vergangenheit entwickeln
Einen Brief an dein jüngeres Ich zu schreiben, kann tiefe Selbstakzeptanz und Mitgefühl für deine Geschichte fördern.
Scham reduzieren
Scham erkennen und auflösen
Scham ist eine der zerstörerischsten Emotionen für den Selbstwert. Sie sagt: 'Ich bin falsch' statt 'Ich habe etwas Falsches getan.' Scham lebt im Verborgenen – sie zu teilen, löst sie auf.
Innere-Kind-Arbeit
Das verletzte innere Kind trösten
In jedem von uns lebt ein inneres Kind – mit seinen Bedürfnissen, Ängsten und Verletzungen. Innere-Kind-Arbeit bedeutet, diesem Teil von dir liebevoll zu begegnen.
Selbstwirksam handeln
Erfahren, dass du Einfluss hast
Selbstwirksamkeit ist die Überzeugung: 'Ich kann etwas bewirken.' Jede kleine Erfahrung von Einfluss stärkt deinen Selbstwert.
Selbstvergebung
Dir selbst vergeben und weitergehen
Viele Menschen vergeben anderen, können sich selbst aber nicht vergeben. Selbstvergebung bedeutet, dir zu erlauben, menschlich zu sein.